Über die Schnell(-leb)igkeit in herausfordernden Zeiten

Hast Du auch das Gefühl, dass die Woche wieder rasant verläuft? Maximale Geschwindigkeit, obwohl es erst Ende Januar ist und wir uns weiterhin mitten in einer Pandemie befinden? Wie empfindest Du diese Zeit, in der unser Leben eine andere Aufmerksamkeit benötigt? Die anhaltende Pandemie zeigt uns, dass es Zeit ist, langsamer zu werden. Wir befinden uns nicht in einem Sprint, sondern einem Marathon, der uns auffordert, mit unseren Ressourcen zu haushalten.

Foto: Lars Gehrlein

Wie findest Du eine Balance zwischen Funktionieren, Erreichen wollen und Selbstfürsorge in diesen Zeiten? 

Heute teile ich ein paar Ideen mit Dir, die mir helfen, in meiner Mitte zu sein, um von hier mit verfügbaren Ressourcen gesund und kraftvoll durch das Leben zu gehen:

  • Zwischendurch an- und innehalten; egal, was Du gerade tust
  • Bewusst atmen; spüre das Gefühl des eigenen Atems, der Dich in den gegenwärtigen Moment zurückbringt
  • Plane Pausen – trotz Home-Office & Co.; wir Menschen können nicht rund um die Uhr aktiv sein
  • Nutze die Natur, um aufzutanken; am besten ohne Handy & Co. genießen
  • Schaffe Dir eine Yoga- und Meditationsroutine. Es muss nicht immer viel Zeit verbunden sein; ein paar Minuten jeden Tag reichen aus
  • Schaffe Dir eine Schleuse zwischen Arbeit und privater Zeit. Ein schönes Ritual, was mein Mann und ich seit Wochen pflegen: jeden Tag drei Runden Backgammon. Ansonsten kann ich Dir ein bis zwei Yin-Yoga-Posen und die Wechselatmung sehr ans Herz legen
  • Achte auf Deine Ernährung und höre auch hier auf Deinen Körper
  • Pflege und plane soziale Kontakte bewusst ein – trotz Corona. Ein Spaziergang oder ein Telefonat mit einem netten Menschen hilft, um so manche Perspektive zu wechseln
  • Effektivität vor Effizienz. Weniger ist mehr. Setze Prioritäten und lasse bewusst Dinge weg

Ich hoffe, der Beitrag gefällt Dir und inspiriert Dich. Schreib mir gerne, wenn Du noch was Schönes ergänzen magst.

Alles Liebe

Claudia

Anmerkung: Der Einfachheit wähle ich für meinem Blog die Du-Form. All diejenigen, die sich dadurch nicht passend angesprochen fühlen, bitte ich um Nachsicht.

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